Das Erbe der Apothekerin by Karla Weigand

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Das Erbe der Apothekerin: RomanDas Erbe der Apothekerin: Roman by Karla Weigand

My rating: 1 of 5 stars

Nachdem ich schon seit längerem keinen historischen Roman mehr in der Hand hatte und „Das Erbe der Apothekerin“ von seinem Klappentext doch recht vielversprechend klang begann ich dieses Buch voll Vorfreude zu lesen.
Die erste Ernüchterung erfolgte aber schon ganz am Anfang des Buches. Karla Weigands Schreibstil lies mich erst mal schlucken, die interessanten Geschehnisse retteten mich aber dennoch über die ersten hundert Seiten. Als dann aber auch die Geschichte etwas weniger spannend wurden fiel es mir zunehmend schwerer mit Freude weiter zu lesen.

Die Geschichte der Apothekerin Magdalena handelt- laut Inhaltsangabe- von ihrer Suche nach ihrem Verlobten, der sie kurz vor der Hochzeit (aus einem Intrige heraus) hat schwanger sitzen lassen. Der Verlust ihres Verlobten erfolgte bereits ganz zu Anfang des Buches, bei Seite 248 gibt sie die Suche dann auf. Als erfahrener Leser erwartet man aber natürlich dennoch ein Happy End zwischen den beiden ehemals verliebten jungen Leuten. Ja, nur wartet man sehr lange, ein paar hundert Seiten müssen vergehen bevor auf den letzten 20 Seiten im Zeitraffer eine Versöhnung, Hochzeit und das erste Kind abgehandelt werden.

Der mittlere Teil um das Konzil von Konstanz wude mir dann sogar so lang, dass ich kurzerhand knapp 150 Seiten übersprungen habe.
Ein Grund hierfür war, dass Karla Weigand unnötige Details in die Länge zog oder ganze Passagen zu den damalige Verhältnissen und Geschehnissen niederschrieb bei denen man das Gefühl hatte die Autorin wolle nuzr ihr erworbenes Wissen unbedingt zum Ausdruck bringen.

Am schlimmsten empfand ich doch zunehmend ihren Schreibstil. Sie chreibt als würde sie eine Geschichte nacherzählen. So wird es einem unmöglich sich von dem Buch gefangen nehmen zu lassen, statt dessen bleibt es einem fremd. Besonders die Dialoge sind absolut kein Lesevergnügen. Sie wirken steif und aufgesetzt. Die ständigeVerwendung des Plusquamperfekt verstärkt diesen Effekt zusätzlich.

Alles in allem war das Buch wirklich sehr enttäuschend. Die Idee der Handlung hätte einiges mehr hergeben können!

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One Response to “Das Erbe der Apothekerin by Karla Weigand”

  1. Tanja says:

    Ich muss meiner “Vorschreiberin” völlig recht geben, das Buch ist so ziemlich das schlechteste, welches ich je gelesen habe.
    Dazu muss man sagen, das ich sehr viele historische Romane lese (ich habe 2 Billy-Regale voll davon und die schlechten werden sofort weiter gegeben). Auch durch Karla Weigands Romane habe ich ich immer wieder durchgequält. Bei ihren vorhergehenden Büchern war wenigstens der Schreibstil noch irgendwie spannend, aber bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, ich lese einen “Groschenroman”. Es ist wirklich extrem langatmig und damit auch langweilig und klingt nach “Schmonzette” – mein Prof. im Studium (ich bin Bibliothekarin) hätte das als “Schmutz- und Schundliteratur” abgetan.
    Dies war eines der wenigen Bücher, welches ich nach ca. 100 Seiten abgebrochen habe!


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